Zur Startseite von Radio Bremen Zur ARD
         
Zurück zu:Kinder sind Zukunft
         
 
Nachrichten für Kinder
      Freitag, 20. April 2007
 
    AudioMeldungen um 16.30 Uhr, [2'45]
       
  Trauriges Ergebnis im Fall Kevin
Das Land Bremen muss sich in Zukunft viel besser um Kinder kümmern. Das fordern Politiker, die sich mit dem Fall des kleinen Kevin aus dem Bremer Stadtteil Gröpelingen beschäftigt haben. Heute haben sie ihre Untersuchungen beendet und ihren Bericht vorgestellt. Es ist ein sehr trauriges Ergebnis. Denn der zweijährige Kevin könnte heute noch leben, sagen die Leute, die diesen Fall untersucht haben. Fast 400 Seiten haben sie gelesen, um zu verstehen, was damals passiert ist. Sie sagen, dass der Arzt und Mitarbeiter aus dem Jugendamt schuld daran sind, dass Kevin gestorben ist. Diese Leute hätten viel früher erkennen müssen, dass es dem kleinen Jungen in seiner Familie nicht gut ging. Kevin wurde im vergangenen Jahr tot in der Wohnung seines Ziehvaters gefunden. So etwas Trauriges soll in Bremen nicht mehr geschehen. Und deshalb fordern die Politiker jetzt, dass sich noch mehr Mitarbeiter im Jugendamt um Kinder in Problemfamilien kümmern.
     

 

  Bremerhavener Schüler sind Energie-Spezialisten
Bremerhavener Schüler sind wahre Energie-Experten. Drei Monate lang haben Grundschüler dort gelernt, wie man aus der Kraft der Sonne und des Windes Strom erzeugen kann. Dafür haben sie im Unterricht zum Beispiel kleine Windräder gebaut. Weil das Projekt so gut war, soll es das im nächsten Jahr wieder geben. An den Bremerhavener Schulen lohnt sich übrigens Energiesparen ganz besonders. Denn wenn die Schüler wenig Strom verbrauchen, gibt es von der Stadt Geld für die Schule.
       
  Schwarzfahren soll teurer werden
Schwarzfahren in Deutschland soll bald noch mehr kosten. Das wollen die Verkehrsunternehmen. Wer ohne Ticket mit dem Bus oder der Bahn fährt und erwischt wird, muss dann 60 Euro bezahlen. Bislang kostet Schwarzfahren 40 Euro. Die Verkehrsbetriebe sagen, dass sie viel Geld verlieren durch Leute, die ohne Ticket unterwegs sind. Sie sprechen von 250.000 Millionen Euro im Jahr. Das ist so viel Geld, dass man sich damit mehr als 12.000 Autos kaufen könnte. Bundesliga-Vereine bekommen gutes Zeugnis
       
 

Zeugnisse für Fußballvereine
Die Fußballfans in Deutschland können sich freuen. Denn alle Vereine der ersten und zweiten Bundesliga bekommen für die nächste Saison eine Lizenz. Das ist eine Art Zeugnis, dass es von der Deutschen Fußballliga gibt. Die überprüft zum Beispiel, ob die Vereine auch genügend Geld haben, um ihre teuren Spieler zu bezahlen. Werder Bremen hat diese Lizenz natürlich auch bekommen. Bundesligavereine, die ein schlechtes Zeugnis kriegen, können strafversetzt werden. Sie landen dann in einer unteren Liga.

Sprecher: Florian Scheffel und Clara Munderloh
Redaktion: Thorsten Reinhold

     
    AudioMeldungen um 7.30 Uhr, [2'54]
       
  Regierung will weniger dicke Menschen in Deutschland
In Deutschland leben die meisten dicken Menschen in Europa. Das haben Forscher herausgefunden. Jetzt will die Bundesregierung etwas dagegen unternehmen und dafür sorgen, dass es in Zukunft weniger Deutsche mit Übergewicht gibt. Drei von vier Männern haben zu viel Speck am Bauch und an den Hüften. Bei den Kindern ist es noch nicht ganz so schlimm, sagt eine Frau aus dem Forscherteam. Bei Grundschulkindern haben zum Beispiel sechs von zehn Übergewicht. Ein Grund dafür ist, dass viele Kinder oft vor dem Computer oder dem Fernseher sitzen und wenig Sport machen. Wenn man zu viel wiegt, ist das natürlich auch nicht gut für die Gesundheit. Menschen mit zu vielen Kilos bekommen oft Probleme mit den Knochen und Gelenken. Dadurch gibt es viele Kranke. Und das kostet dann viel Geld. Die Bundesregierung will jetzt dafür sorgen, dass es in Deutschland weniger dicke Menschen gibt. Das hat Horst Seehofer heute in einem Zeitungsinterview angekündigt. Er ist der Minister für Verbraucherschutz. Die Regierung will, dass die Deutschen mehr gesunde Sachen essen und mehr Sport machen.
       
  Siemens-Boss macht nicht mehr weiter
Einer der mächtigsten Männer in Deutschland will seinen Job nicht mehr weiter machen. Er heißt Heinrich von Pierer und ist der Vorsitzende vom Aufsichtsrat bei der Firma Siemens in München. Er kontrolliert die Chefs dort. Siemens baut zum Beispiel Telefone, Computer und auch Waschmaschinen. Heinrich von Pierer hört auf, weil es bei Siemens große Aufregung gibt. Einige Mitarbeiter sollen anderen viel Geld gezahlt haben, damit sie Siemens neue Aufträge geben. Siemens hat in der ganzen Welt 400.000 Mitarbeiter. Das sind beinahe so viele Menschen, wie in Bremen leben.
       
  Studenten protestieren ohne Pause an der Uni Bremen
Etwa 700 Studenten, Professoren und Mitarbeiter der Universität Bremen lernen jetzt schon fast einen ganzen Tag am Stück. Um 8 Uhr wollen sie mit dem Marathon-Lernen aufhören. Dann ist dieser ungewöhnliche Protest vorbei. Die Uni-Mitarbeiter sind wütend, weil die Hochschule immer weniger Geld bekommt und die Studenten deshalb nicht so gute Möglichkeiten haben zu lernen. Die Bremer Regierung spart an der Uni, weil das Land Bremen so viele Schulden hat.
       
 

Werder kann wieder Erster werden
Werder Bremen kann heute seit langer Zeit mal wieder Tabellenführer in der Fußball-Bundesliga werden. Dafür muss Werder heute Abend gegen Alemannia Aachen gewinnen. Aachen ist zur Zeit auf Platz 14 und kämpft gegen den Abstieg. Anpfiff im Weserstadion ist um 20 Uhr 30. Es gibt übrigens keine Karten mehr für das Spiel. Denn die restlichen Heimspiele von Werder sind schon alle ausverkauft.

Sprecher: Florian Scheffel und Clara Munderloh
Redaktion: Thorsten Reinhold

     
    Kinder sind Zukunft
     
    DruckversionDruckversion
Info
Florian [Quelle: Radio Bremen, André Gensler]
     
Link Die Sprecher
Florian Scheffel und Clara Munderloh lesen im Rahmen der ARD-Themenwoche vom 16. bis 20. April 2007 zweimal am Tag aktuelle Meldungen für Kinder.
 
 

Clara [Quelle: Radio Bremen, André Gensler]

     
  Die beiden Elfjährigen werden immer morgens und nachmittags zu hören sein:
Montag - Freitag, 7.30 und 16.30 Uhr | Bremen Vier, Bremen Eins und Nordwestradio
 
     
  Weitere Meldungen vom:  
Link Fr. 20. April 2007  
Link Do. 19. April 2007  
Link Mi. 18. April 2007  
Link Di. 17. April 2007  
Link Mo. 16. April 2007  
     
 
   
  © Radio Bremengeändert am 20.04.2007
   
Footer Kinder