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Deutsches Auswandererhaus  
        Europas größtes Erlebnismuseum zum Thema Auswanderung      
 
       

Es ist riesig. Es ist das größte Erlebnismuseum zum Thema Auswanderung in Europa. Es ist über 3.000 Quadratmeter groß.

Am 8. August 2005 feierte das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven (DAH) die Einweihung eines lange geplanten Museums. Besucher können sich nun einen Eindruck davon machen, wie es gewesen sein mag, vor 150 Jahren die Heimat zu verlassen und über Bremerhaven mit einem Schiff in die Fremde auszuwandern. Über 7 Millionen Menschen traten zwischen 1830 und 1974 hier ihre Schiffspassage nach Übersee an.

  Logo DAH [Quelle: Auswandererhaus Bremerhaven]
Logo des Deutschen Auswandererhauses
               
        Außenansicht Deutsches Auswandererhaus [Quelle: Radio Bremen]      
             
      BilderMehr Fotos vom Auswandererhaus      
             
      VideoErlebniswelt Auswanderung, Rundgang, [4'30]      
        Von Rainer Kahrs und Holger Baars.      
        8. August 2005 | buten un binnen      
      AudioWo sollen die Besucher herkommen? [2'22]      
        Von Helmut Stapel.      
        5. August 2005 | Nordwestradio      
           
 

Mit Edutainment vereint das Auswandererhaus Abenteuer und Wissen
Aufwändige Rekonstruktionen und multimediale Inszenierungen beleuchten das Los der Auswanderer vom Abschied in Deutschland bis zur Ankunft in Ellis Island vor New York.

Inhaltlich wird das Auswanderer-Haus von drei Säulen getragen:

  • der Dauerausstellung zur historischen Auswanderung,
  • dem Forum Migration sowie
  • Sonderausstellungen und Veranstaltungen
 

John Cloud, Botschafter [Quelle: Radio Bremen]
US-Botschafter John Cloud bringt Grüße von seinem Präsidenten.

Bibliothek [Quelle: Radio Bremen]
Kernstück des DAH: Die Bibliothek mit Auswanderer-Daten.

 

Otto Schily und Jörg Scholz [Quelle: Radio Bremen]
Innenminister Otto Schily im Interview, daneben Bremerhavens Oberbürgermeister Jörg Scholz.

 
      AudioKurzinfo zur Eröffnung, [0'29]    
        Von Jeannette Cwienk.    
        9. August 2005 | Nachrichten    
             
      AudioDeutsches Auswandererhaus eröffnet, [2'44]    
        Von Helmut Stapel.    
        8. August 2005 | Bremen Eins    
             
      AudioFettes Brot bei Auswandererhaus-Eröffnung, [2'12]    
        Von Ansgar Guse.    
        9. August 2005 | Bremen Vier    
             
      VideoNachbericht Eröffnung Auswandererhaus, [6'45]    
        Menschenschlangen standen heute an der Kasse des neueröffneten Auswandererhauses in Bremerhaven - darunter auch Besucher aus den USA. Innenminister Otto Schily recherchierte im Auswandererhaus: Es gibt so viele Schilys in South Dakota.    
        Von Holger Baars und Rainer Kahrs.    
        9. August 2005 | buten un binnen    
           
  Kulturjournal Extra zur Eröffnung des Deutschen Auswandererhauses      
        Seit dem 8. August 2005 ist das Deutsche Auswanderer-Haus in Bremerhaven eröffnet. Ab 9.30 Uhr konnten die ersten Besucher das neue Museum betreten. Auch das Nordwest-Radio war bei der Eröffnung dabei. Wir sendeten ein Kulturjournal -Extra live aus dem Foyer des Auswandererhauses in Bremerhaven. Zusammen mit 5 Gesprächspartnern beleuchtete Moderator Lars Cors verschiedene Aspekte des Themas Auswanderung und Auswanderer-Haus. Jeannette Cwienk fasst das Gespräch zusammen.  

Dr. Wolfgang Grams [Quelle: Radio Bremen]
Dr. Wolfgang Grams (Routes to the Roots, Sozialwissenschaftler, Auswanderungsexperte)

 

Rosalie Haines [Quelle: Radio Bremen]
Dr. Rosalie Haines (ehemalige Hochschullehrerin USA; Nachfahrin von Auswanderern aus Venne bei Osnabrück)

 

Udo Törner [Quelle: Radio Bremen]
Udo Thörner (Auswanderungsspezialist aus Venne bei Osnabrück)

 

Prof. Wolfgang Weiß [Quelle: Radio Bremen]
Prof. Dr. Wolfgang Weiß (Kulturstadtrat in Bremerhaven)

 

Sabine Süß [Quelle: Radio Bremen]
Sabine Süß (Geschäftsführerin Deutsches Auswandererhaus)

 

 

 
      AudioZusammenfassung , [3'08]    
        Von Jeanette Cwienk.    
             
  Ausgewählte Gesprächs-Ausschnitte    
     

Bundesinnenminister Otto Schily kam zur Eröffnung, und US-Präsident George W. Buch schickte eine Grußadresse: das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven schickt sich an, in der ersten Liga der Erlebnismuseen mitzuspielen.
Unter den vielen Auswanderern über Bremerhaven waren fast 2000 aus dem Dorf Venne bei Osnabrück. Moderator Lars Cohrs spricht mit Nachfahren und Forschern zu Venne, mit der Direktorin des Auswandererhauses und dem Kulturdezernenten der Stadt Bremerhaven.

   
      AudioGesprächspartner, [5'10]    
             
     

Nachempfinden, was die Auswanderer erlebt haben: über 15 ausführliche Biographien, über maßstabs-gerechte Kojen, über die Illusion eines schwankenden Fußbodens. Das Auswandererhaus will die Besucher emotional erreichen, und es will Anlaufstelle sein für die Fragen zahlloser Besucher nach den Spuren ihrer eigenen Vorfahren.

   
      AudioRecherchieren und nachempfinden, [7'52]    
             
     

Warum sind im 19. Jahrhundert über 2.000 Menschen aus dem kleinen Dorf Venne bei Osnabrück in die USA ausgewandert? Udo Thörner ist Familien- und Auswandererforscher aus Venne und beschreibt die Not im Osnabrücker Land nach der Industrialisierung. Rosalie Haines aus den USA hat sich schon als Kind für ihre Vorfahren interessiert, aber erst jetzt hat sie im Auswandererhaus erfahren, unter welchen Umständen die Menschen damals ausgewandert sind

   
      AudioDie Not der Auswanderer, [8'46]    
             
     

Was tun, wenn das Heimweh einen überkommt? Konnten Menschen aus der Bremerhavener Gegend ihre Träume in Amerika wahr machen? In Deutschland machte Bremerhaven die Träume Bremer Kaufleute wahr - dadurch, dass sie Bremerhaven bauten, konnten sie am Geschäft mit der Einwanderung verdienen. Wie Amerika von den Einwanderern profitierte und die Migration je nach Bedarf regulierte, das ist ein spannendes Lernfeld, auch heute.

   
      AudioHeimweh nach Deutschland, [7'36]    
             
     

Familienforschung fasziniert immer mehr Menschen, nicht zuletzt seit die Recherche via Internet möglich geworden ist. Eine der wesentlichen Quellen für private Forscher und auch Wissenschaftler sind die Passagierlisten der Auswandererschiffe. Die qualifizierteste Datenbanken mit diesen Passagierlisten sind aber - noch? - nicht im Auswandererhaus, sondern ein paar Schritte weiter im Historischen Museum in Bremerhaven. Warum? Und wieso halten Museumsdirektorin und Kulturdezernent die rechnerisch erforderliche Besucherzahl von 170.000 pro Jahr für realistisch?

   
      AudioMammutprojekt Deutsches Auswandererhaus, [7'23]      
             
        Alle Beiträge moderiert von Lars Cohrs.      
        10. August 2005 | Nordwestradio      
             
      Weiterlesen:      
      LinkBaustelle Auswandererhaus    
      LinkVon der Idee bis zur Verwirklichung    
      LinkDeutsches Auswandererhaus Bremerhaven    
             
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  © Radio Bremengeändert am 13.12.2005