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Borgward |
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Aufstieg und Fall eines Bremer
Automobilkonzerns |
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![Carl F. W. Borgward [Quelle: Radio Bremen]](_bild/borgward_90.jpg) |
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Carl F. W. Borgward
Der junge Borgward steigt vom mittellosen Schlosser zum Bremer
Automobilproduzenten mit über 20.000 Angestellten auf.
Mit seinem Traumwagen gibt er dem "Wir-sind-wieder-wer-Gefühl"
der Deutschen nach dem 2. Weltkrieg ein Ziel. Der Ehrenkonsul
und Träger des Bundesverdienstkreuzes ist ein Glückskind
des deutschen Wirtschaftswunders. |
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![KühlergrillCarl F. W. Borgward [Quelle: Radio Bremen]](_bild/90_goliath_dpa.jpg) |
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Der Automobilkonzern Borgward
Alles begann 1924 mit dem "Borgward Blitzkarren".
Es war der Anfang einer Bremer Erfolgsgeschichte. Das kleine
Vehikel passte perfekt in die damalige Wirtschaftskrise und
verkaufte sich hervorragend. Bereits nach einigen Jahren - mittlerweile
hieß die verbesserte Version "Goliath" - wurde
das Auto von der Post und von unterschiedlichsten Gewerbesparten,
wie Gemüsehändler, Bäcker oder Handwerkern genutzt. |
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![Automodell Isabella [Quelle: Radio Bremen]](_bild/90_isabella_rot.jpg) |
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Borgward, Goliath, Hansa und Lloyd
Markenzeichen jedes Borgward-Oldtimers ist der Rhombus.
Bei vielen ist schlicht Borgward zu lesen, bei einigen die Modellbezeichnung.
Auch wenn seit 1961 keine neuen Autos der Marke Borgward gebaut
wurden, ist der Mythos nie wirklich erloschen. |
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Buchtipp: Andreas A. Berse - "Borgward lebt"
Die Borgward-Pleite war über Jahrzehnte die größte
Industriepleite der Bundesrepublik, für Bremen eine Katastrophe
20.000 Menschen verloren ihren Arbeitsplatz und
ein Skandal. Nach Abschluss des Konkursverfahrens waren alle
Gläubiger bis auf den letzten Pfennig bedient und es waren
sogar noch Millionen übrig. Dieses traurige Kapitel bundesrepublikanischer
Wirtschaftsgeschichte ist der Hintergrund für Andreas Berses
Automobilroman. |
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