 |
Mare Balticum - Musik der Hansestädte |
 |
|
 |
| |
Konzertreihe in der Kulturkirche St. Stephani |
|
|
|
 |
 |
|
 |
|
|
|
| |
|
|
Zur Feier des Jubiläums "650 Jahre Hanse" finden vom 15. bis 17. August in der Kulturkirche St. Stephani vier Konzerte statt. |
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
| |
 |
 |
Codex Källunge - Musik aus Gotland
Die Insel Gotland nimmt im Ostseeraum zwischen Baltikum, Skandinavien und Deutschland eine zentrale Lage ein. Dort in der Kirche zu Källunge wurde im Jahre 1913 ein fragmentarisches Manuskript mit geistlichen Kompositionen in deutscher und lateinischer Sprache aus der Zeit um 1600 entdeckt. Hier spiegelt sich der hohe Stellenwert mehrstimmiger Musik für das kulturelle Leben der Handelsmetropolen wider.
Das Stockholmer Ensemble Villancico wurde 1995 gegründet und widmet sich der nordeuropäischen, aber auch südamerikanischen Musik aus Renaissance und Barock. Peter Pontvik studierte Komposition, Musikwissenschaft und Chorleitung. Er ist Gründer und Leiter des Ensemble Villancico und des Stockholm Early Music Festival.
Freitag, 15. August, 20 Uhr
Ensemble Harmonia Sacra, Krakau
Leitung: Marcin Szelest
|
|
Kleine Hausorgel mit 9 Registern, Erbauer nach historischem Vorbild: Jürgen Ahrend, 1994, Eigentum der Hochschule für Künste Bremen
|
|
| |
|
|
|
|
|
| |
 |
 |
Komm in meinen Garten - Musik aus Stralsund und Königsberg
Stralsund und Königsberg weisen wie viele andere Hansestädte ein prächtiges und vielschichtiges Musikleben auf. Neben der Kirchenmusik entstanden auf Veranlassung des Bürgertums zahlreiche Kompositionen für Jubiläen und andere Feierlichkeiten.
Das vorliegende Programm gibt daraus einen Querschnitt: vokale und instrumentale, geistliche und weltliche Werke namhafter Meister der Zeit. Unter dem Namen Bremer Barock Consort präsentieren Studierende und Absolventen der Hochschule für Künste Bremen die Ergebnisse ihrer Arbeit in- und außerhalb der Hochschule. Seit 1994 ist die Bremer Hochschule die zentrale Ausbildungsstätte für Alte Musik in Norddeutschland.
Samstag, 16. August, 17 Uhr
Bremer Barock Consort Leitung: Detlef Bratschke |
|
![Dulziane [Quelle: BTZ]](/magazin/geschichte/hanse/_bild/dulziane.jpg)
Dulziane Alt- und Tenordulzian, Erbauer nach historischen Vorbildern: Bernhard Junghänel, Eigentum der Hochschule für Künste Bremen |
|
| |
|
|
|
|
|
| |
 |
 |
Pax Aeterna - Aus Danziger Manuskripten
Danzig war schon in Zeiten der Hanse eine blühende Stadt mit einem regen kulturellen Leben. Zu Zwecken der Repräsentation legte man Wert auf die Verpflichtung hervorragender Musiker. Die Universalität der Musiksprache zeigt sich auch hier in der östlichen Handelsmetropole. Das Ensemble Harmonia Sacrawurde 1995 von Absolventen der Musikakademie in Krakau gegründet und hat sich seitdem in historisch informierter Aufführungspraxis im Ausland weitergebildet.
Mit Programmen, die auf das 17. und 18. Jahrhundert ausgerichtet sind, konzertiert das Ensemble aus Sängern und Instrumentalisten auf Festivals im In- und Ausland. Besonders am Herzen liegen ihm dabei Neuentdeckungen polnischer Barockmusik.
Samstag, 16. August, 20 Uhr
Ensemble Harmonia Sacra, Krakau
Leitung: Marcin Szelest
|
|
Viola da Gamba, Bassinstrument, Vorbild: Francesco Linarol, 1540 Erbauer: Henner Harders, Eigentum der Hochschule für Künste Bremen |
|
| |
|
|
|
|
|
|
| |
 |
 |
Ein Pommerscher Lassus - Philipp Dulichius in Stettin
Gut 250 Jahre schlummerte der Nachlass des Komponisten Philipp Dulichius in Archiven, bevor Wissenschaftler auf ihn aufmerksam wurden; erst seit jüngster Zeit liegt das komplette Oeuvre vor. Das heutige Programm gibt daraus einen repräsentativen Querschnitt und ehrt einen Meister, der – während im Süden der neue Stil eines Claudio Monteverdi gefeiert wurde – im hohen Norden die polyphone Kunst kultivierte und zu einer späten Blüte führte.
Das Ensemble Weser-Renaissance Bremen hat sich zu einer der gefragtesten Formationen für die Musik des 16. und 17. Jahrhunderts entwickelt und ist regelmäßiger Gast der bedeutendsten europäischen Festivals für Alte Musik. Manfred Cordes versteht sich als Mittler zwischen Musikwissenschaft und musikalischer Praxis. Seit 1994 als Professor für Musiktheorie, Kontrapunkt und Ensemble an der Hochschule für Künste Bremen, leitete er lange Jahre als Dekan die Geschicke des Fachbereichs Musik und wurde 2007 zum Rektor der Hochschule gewählt.
Sonntag, 17. August, 17 Uhr
Ensemble Weser-Renaissance Bremen
Leitung: Manfred Cordes
|
|
![Erzlaute [Quelle: BTZ]](/magazin/geschichte/hanse/_bild/erzlaute.jpg)
Erzlaute, Nach historischem Vorbild erbaut von Sandi Harris und Stephen Barber, Eigentum der Hochschule für Künste Bremen |
|
| |
|
|
|
|
|
| |
|
Mehr zu 650 Jahre Hanse |
|
|
|
| |
|
 |
|
|
|
| |
|
Druckversion |
|
|
|