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Andreas Feiniger - That's Photography |
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Ausstellung mit Fotografien des Meisterfotografen im Focke-Museum |
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Es ist sicherlich einmalig, dass in Bremen zeitgleich Ausstellungen von zwei stilprägenden Fotokünstlern zu sehen sind - wenn auch aus völlig unterschiedlichen Genres. Nachdem vor wenigen Wochen in der Weserburg eine Schau mit Arbeiten von Helmut Newton eröffnet wurde, sind ab Sonntag im Focke-Museum Fotografien von Andreas Feininger zu sehen.
20. Juli - 28. September 2008 | Focke-Museum |
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![Empire State Building [Quelle: Focke-Museum, Foto: Andreas Feininger]](/magazin/kultur/ausstellungen/feininger/_bild/empire-state-building.jpg)
Empire State Building, New York, 1940 |
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Weltberühmte New-York-Fotografien
Die aus dem morgendlichen Nebel Manhattans aufsteigende Spitze des Empire State Buildings, die nächtlich-illuminierte Brooklyn Bridge oder dampfende Transatlantikliner an der Hafenpier - gerade bei Andreas Feiningers Fotografien aus New York erlebt man immer wieder ein kurzes Déjà vu, denn viele dieser Aufnahmen wurden als Wandposter oder Postkarten bekannt. |
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![Schilfrohr [Quelle: Focke-Museum, Foto: Andreas Feininger]](/magazin/kultur/ausstellungen/feininger/_bild/schilfrohr.jpg)
Schilfrohr, 1934
![Detail einer Muschel [Quelle: Focke-Museum, Foto: Andreas Feininger]](/magazin/kultur/ausstellungen/feininger/_bild/muscheldetail.jpg)
Detail einer Muschel, 1977
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Gebäude, Brücken, Industrie- und Verkehrsanlagen und Naturaufnahmen
Die Kuratorin und Kunsthistorikerin Uta Bernsmeier hat 217 Schwarz-Weiß-Fotografien aus Feiningers Werk für die Bremer Ausstellung ausgewählt. Die Schau umfasst sein Lebenswerk von Portraits aus dem Hamburg der 30er Jahre bis hin zu den New Yorker Stadt-Studien 50 Jahre später. Feininger beschäftigen immer wieder ähnliche Motive: Gebäude, Brücken, Industrie- und Verkehrsanlagen - Menschen kommen auf den Bildern selten vor. Daneben steht aber auch eine Vielzahl von Naturaufnahmen, allerdings sind es keine opulenten Landschaftstotalen, sondern genauestens komponierte Detailstudien, etwa von einer Holzstruktur, eines Pflanzenstengels oder einer Muscheloberfläche. |
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217 Schwarz-Weiß-Fotografien
Der gelernte Architekt Andreas Feininger arbeitete fast ausschließlich mit Schwarz-Weiß-Filmen. Eine handelsübliche Leica-Kleinbildkamera diente ihm als eine Art technischem Notizbuch. Viele seiner Stadt- und Gebäudeansichten fotografierte Feininger allerdings mit großformatigen Eigenkonstruktionen.
Alle Arbeiten, die jetzt im Bremer Focke-Museum zu sehen sind, stammen aus der Sammlung des Feininger-Archivs in Tübingen. Es sind sogenannte Vintage Prints, d.h. von Feininger selbst hergestellte und signierte Originalabzüge. Die Fülle der präsentierten Arbeiten aus allen Epochen und Motivwelten lässt schnell die typische fotografische Handschrift Feiningers erkennen. |
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Ästhetik und technische Perfektion
In seinen Aufnahmen wollte Feininger Ästhetik und technische Perfektion verbinden. Fotografie war für ihn eine Bildersprache, die weltweit universell verständlich sein sollte. Als Fotograf bewegte er sich dabei immer auf der Grenze zwischen Bildjournalismus und Kunst. Ab 1942 arbeitete er fest als Fotograf für die stilprägende Zeitschrift "Life". An diese Ära erinnern noch einige Ausstellungsstücke: neben seiner alten Leica und einer Rolleiflex nebst Filmpatronen liegen da in den Vitrinen einige frühe Life-Hefte mit Bild-Reportagen von Andreas Feininger: es sind seine einzigen Farbaufnahmen. |
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![Leica-Fotoapparat [Quelle: Radio Bremen]](/magazin/kultur/ausstellungen/feininger/_bild/leica.jpg)
Leica von Andreas Feininger |
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Meisterfotograf und Sohn eines berühmten Malers
Andreas Feininger, am 27. Dezember 1906 als ältester Sohn des berühmten Malers Lyonel Feininger in Paris geboren, gehört zu einer Künstlergeneration, die in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg die Fotografie als künstlerisches Medium für sich entdeckte und eine neue fotografische Sehweise entwickelte.
Nach seiner Ausbildung zum Kunsttischler am Bauhaus in Weimar und einem Architekturstudium in Weimar und Zerbst konzentrierte sich Feininger in den dreißiger Jahren zunehmend auf die Fotografie und machte sich ab 1933 in Stockholm einen Namen als renommierter Architekturfotograf. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs emigrierte Feininger nach New York. Seine Ansichten dieser Metropole, die kurz nach seiner Ankunft entstanden, zählen heute zu den Klassikern der Fotografiegeschichte.
In New York gehörte er ab 1943 fast zwanzig Jahre dem berühmten Fotografenstab der Zeitschrift "Life"an, die als Wegbereiter der zeitgenössischen Bildberichterstattung gilt. |
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![Andreas Feininger [Quelle: DPA]](/magazin/kultur/ausstellungen/feininger/_bild/feininger_dpa.jpg)
Andreas Feininger: "Fotografie, die Sprache des Sehens, ist mein Medium." |
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![Blick in die Ausstellung [Quelle: Radio Bremen]](/magazin/kultur/ausstellungen/feininger/_bild/ausstellung_300.jpg) |
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Ausstellung im Focke-Museum
Auf über 800 m² gibt die Ausstellung im Focke-Museum mit 271 Schwarzweißfotografien einen umfassenden Überblick über das Schaffen des Meisterfotografen Andreas Feininger.
20. Juli bis 28. September 2008
Eröffnung der Ausstellung:
Sonntag, 20. Juli 2008, um 11.30 Uhr (öffentlich)
Öffnungszeiten:
Di 10 - 21 Uhr
Mi bis So 10 - 17 Uhr |
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![Uta Bernsmeier [Quelle: Radio Bremen]](/magazin/kultur/ausstellungen/feininger/_bild/bernsmeier_uta.jpg)
Projektleiterin Uta Bernsmeier |
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Focke-Museum |
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Druckversion |
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