| |
 |
Der Architekt Hans Scharoun |
 |
 |
 |
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
 |
Hans Scharoun
Er war Architekt, Stadtplaner,
Spätaufsteher und Nachtarbeiter, Expressionist, Denker (Zerdenker,
wie ihn ein Kollege einmal abwertend nannte), Visonär und
ein typisch nordischer Eigenbrödler. Ein Mensch "mit einer
Mischung aus Selbstironie und empfindsamen Reagieren, von
Zuhörenkönnen und sichtlichem Weghören, ein Genießer und Asket,
ein Mensch mit Herz und doch auch auf Distanz". Er hatte ein
Gesicht, das leicht mürrisch wirkte. Er rauchte Zigarren und
trug eine Fliege. Das war Hans Scharoun.
|
|
| |
|
|
 |
Lebenslauf
|
|
 |
Audio:
Arbeitsalltag mit Scharoun,
[5'00]
|
|
| |
Sandra Havenith im Interview mit Edgar
Wisniewski, ehemaliger Mitarbeiter, über die Zusammenarbeit
mit Hans Scharoun. |
|
| |
|
|
|
| |
Ein Portrait |
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
| |
 |
 |
Hans
Scharoun und Bremerhaven
Er ist Bremens prominentester Architekt:
Hans Scharoun. Aufgewachsen aber ist er in Bremerhaven. Zeitlebens
blieb er seiner Heimat verbunden. Nicht nur durch seine Bauten. Auch
seine Architektur war maßgeblich geprägt von seinen Erinnerungen an
die Hafenstadt: Bullaugenfenster, Stahltreppen und relingartige Brüstungen
verweisen immer wieder auf das Schiff. Seine Vollendung fand diese
maritim geprägte Architektur im Schifffahrtsmuseum, das Hans Scharoun
im Alter von 77 Jahren für Bremerhaven entwarf. |
|
| |
|
|
|
 |
|
| |
 |
 |
Hans
Scharoun und Berlin
Berlin machte Hans Scharoun berühmt. Hierher
ging er nach dem Abitur um zu studieren, hier war er Stadtbaurat
und später Lehrer an der Technischen Universität. Und hier entstanden
neben vielen Appartmenthäusern und Siedlungen auch die Bauwerke,
die ihn weltweit bekannt machten: Die Staatsbibliothek und - natürlich
die Philharmonie.
|
|
| |
|
|
|
 |
|
| |
 |
 |
Hans
Scharoun und die moderne Architektur
"Alles fängt im Menschen an, alles liegt
am Menschen". Denn er füllt den Raum mit Leben und der Architekt
leistet dafür lediglich Geburtshilfe. So sah es Hans Scharoun. Der
Architekt schafft den Raum und damit letztendlich die Vorraussetzung
für den neuen, den demokratischen Menschen. Hans Scharoun wollte Bauten
schaffen, die in die Gesellschaft eingreifen. Seine Architektur sollte
organisch sein, das heißt: Sich aus der Notwendigkeit, der Funktion
des einzelnen Bauwerkes ableiten.
|
|
| |
|
 |
|
|
|
|
| |
 |
 |
Hans
Scharoun und seine ungebauten Träume
Kein einziges Gebäude von Hans Scharoun
wurde in Bremen, seiner Geburtsstadt realisiert. Er entwarf die Stadthalle
und einen Plan für die Bürgerweide. Gebaut wurde nicht. Auch in der
Nazizeit war der Architekt weitgehend zur Untätigkeit verdammt. In
seiner Not brachte Hans Scharoun vor allen Dingen utopische Welten,
visionäre Aquarelle und Zeichnungen auf Papier. Als Außenseiter, dessen
Gebäude immer wieder Streit und Diskussion hervorriefen, ist er in
die Geschichte eingegangen.
|
|
|
|
| |
|
|
 |
|
|
|
| |
 |
 |
Buchtipp
Mehr Informationen über den Architekten
Hans Scharoun liefert das kleine und informative Buch "Scharoun",
erschienen im Taschen Verlag. |
|
|
|
| |
|
|
 |
|
|
|
| |
|
|
Bildergalerie
|
|
|
|
| |
|
|
Hans
Scharoun und das Morgenstern-Museum, [1'26] |
|
| |
|
|
|
Ein Beitrag von Beate Schultz.
4. Januar 1984
|
|
| |
|
|
 |
|
| |
|
|
|
[Autorin: Sandra Havenith] |
|
| |
|
|
 |
|
| |
|
|
Druckversion |
|
|