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Heinrich Böll
      Auf Spurensuche in Irland
       
  Buchcover Europas glühendes Herz - Eine literarische Liebeserklärung an Irland
Am Morgen des 24. September 1954 traf Heinrich Böll nach einer zweitägigen Reise von Köln über Oostende, Dover, London, Holyhead und Dún Laoghaire in Dublin ein. Ausgangspunkt seiner ersten Irlandreise, die vier Wochen dauern sollte und eine lebenslange intensive Beziehung zur "grünen Insel" begründete.
     
  St' Patricks Cathedral [Quelle: Walter Weber, Radio Bremen]

Kirchen, Poeten, Armutsbilder - Dublin in den Fünfzigern
Für den gläubigen Katholiken und erklärten Kirchen-Kritiker Heinrich Böll waren in den fünfziger Jahren die Dubliner Kirchen von besonderem Interesse. Ein Besuch in der St. Patricks's Cathedral, Nicholas of Myra, Gemeindezentrum St. Nicholas, bei dem Musiker Tony MacMahon und dem Dichter Pearse Hutchinson.

     
Blick auf die Bucht von Achill-Island [Quelle: Walter Weber, Radio Bremen] Seen, Berge, Wolken - Die Entdeckung von Achill Island
"Mein liebes Herz“, schrieb Heinrich Böll am 7. Oktober 1954 aus dem Westen Irlands in einem Brief an seine Frau Annemarie, "es ist so schön hier, dass ich sehr traurig bin, Euch nicht hier zu haben: Seen, Berge, Wolken und jene unbeschreiblichen, stets wechselnden Lichter, die ich noch nie gesehen habe.“
     
Überbleibsel einer alten Siedlung [Quelle: Walter Weber, Radio Bremen] Die Ruinen von Slievemore - Ein Besuch im "Deserted Village"
Zwischen Keel und Dugort, am Hang des Slievemore, gleich hinter dem alten Friedhof, liegen die eindrucksvollen Ruinen des "verlassenen Dorfes", dem seine Bewohner im 19. Jahrhundert den Rücken gekehrt haben. Böll widmet dem Dorf im "Irischen Tagebuch" ein eigenes Kapitel.
     
Böll-Cottage [Quelle: Walter Weber, Radio Bremen] Ein Haus in Dugort - Das Böll-Cottage auf Achill Island
1958 kaufte Heinrich Böll ein Cottage in Dugort auf Achill Island. Es diente als Feriendomizil und Arbeitsstätte während der Sommermonate bis zum Jahr 1983, als Böll sich hier zum letzten Mal aufhielt. Das Haus in Dugort wurde für den Schriftsteller aus Deutschland zur zweiten Heimstatt und zum idealen Ort für das Familienleben.
     
Strand bei Dagort [Quelle: Walter Weber, Radio Bremen] Lesarten - Meinungen zu Bölls "Irischem Tagebuch"
Es ist verschiedentlich behauptet worden, Heinrich Bölls "Irisches Tagebuch" sei ein Gegenentwurf zur wachsenden Entfremdung der  Menschen im Adenauer-Deutschland. Eine Auffassung, die Bölls ehemaliger Verlagslektor, der Schriftsteller Dieter Wellershoff, durchaus für zutreffend hält.
   
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Programmtipp
Achill Island
     
Feature: Heinrich Bölls grüne Insel
Michael Augustin und Walter Weber haben in Köln, Berlin, Dublin und auf Achill Island mit Freunden, Bekannten, Familienangehörigen und heutigen Lesern Bölls gesprochen und den Versuch unternommen, ein atmosphärisch dichtes Bild vom Leben auf der "Grünen Insel“ vor 50 Jahren nachzuzeichnen.
Mittwoch, 19. März 2008, 19.05 - 20 Uhr | Nordwestradio
 
Ein Abend für Heinrich Böll
Michael Augustin und Walter Weber haben mit Freunden, Kollegen und Angehörigen des Schriftstellers gesprochen, und sie haben ungezählte Originaltondokumente ausgewertet. Eine spannende, unterhaltsame und lehrreiche Hommage an einen großen Zeitgenossen.
8. März 2008 | Nordwestradio
     
Info
     
Heinrich Theodor Böll
(* 21. Dezember 1917 in Köln; † 16. Juli 1985 in Kreuzau-Langenbroich) war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Im Jahr 1972 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.
     
 
 
   
  © Radio Bremengeändert am 18.03.2008
   
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