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Sieben Wochen waren Paula Kleine, Wolfgang Göttsch und
Frank Grabski Hauptdarsteller bei Filmaufnahmen in Bremen,
Köln und Paris. Als "Hilde, Karl und Philip
spielen sie in "Verrückt nach Paris drei Heimbewohner,
die von ihrem bisherigen Alltag die Nase voll haben und sich
auf eine ganz eigene Reise machen. Ein Kinofilm, ein Roadmovie,
eine fulminante Komödie - mit Charme und bedingungsloser
Ehrlichkeit.
Die Hauptdarsteller haben einen Kraftakt leisten müssen,
um die Dreharbeiten zu bewältigen. Die Behinderten stehen
zum ersten Mal vor der Kamera. Es herrschen professionelle
Bedingungen, Zeitstress, Druck und Nervosität für
ein Projekt, dessen Ausgang niemand vorhersagen konnte. Ayhan
Salar hat die Akteure bei ihrer Arbeit beobachtet, hat zugesehen,
wenn sie irritiert waren von Kleinigkeiten und unbeeindruckt
zum Beispiel von berühmten Schauspielerkollegen. Dominique
Horwitz, Martin Lüttge, Corinna Harfouch und andere haben
sich - ohne Zögern - in Nebenrollen dem Projekt zur Verfügung
gestellt.
Der Film zeigt, wie unnachahmlich die drei Hauptfiguren mit
Texten und szenischen Darstellungen umgehen - und niemand
hätte es ihnen vorher zugetraut. Kein "making of
im üblichen Sinne, sondern der Blick auf besondere Menschen
mit einem entwaffnenden Charme.
Erstausstrahlung: 12. September 2002 | NDR/RB
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