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Carmen privat |
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Choreographie Marguerite Donlon
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Carmen! Privat? Die irische Choreografin Marguerite
Donlon hat in ihrer zweiten Spielzeit 2002/2003 am Saarländischen
Staatstheater in Saarbrücken einen Ballett-Klassiker neu
bearbeitet ohne ihn dabei zur Unkenntlichkeit zu treiben. Im
Gegenteil: Die Carmen-Fans werden sich freuen. Ebenso alle anderen,
denen klassisches Ballett bisher unzugänglich war. |
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Eine Frau zwischen
zwei Männern
Die Geschichte ist bekannt: Carmen steht zwischen Escamillo
und Don José. Eine Frau zwischen zwei Männern, die
am Schluss "aus Versehen" erstochen wird. Eine Frau,
die mit dem Feuer spielt - gewollt und gezwungen zugleich. Eine
tragisch endende, doch zuvor wunderschöne Liebesgeschichte. |
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Carmen anders und doch
vertraut
Dieser Aufzeichnung liegt eine eigens für Arte auf 25 Minuten
eingekürzte Fassung der Carmen-Geschichte zugrunde. Marguerite
Donlon und Marcus Behrens haben sich an die scheinbar unmögliche
Aufgabe gemacht, 100 Minuten Bühnentanz so zu kürzen,
dass die Geschichte erhalten bleibt und selbstverständlich
auch die musikalischen Highlights von Georges Bizet. Geholfen
hat auch die Tatsache, dass die Saarbrücker Inszenierung
einen speziellen Blick auf die private Seite der Carmen-Figur
gibt. Zur Originalmusik von Georges Bizet kommt neu-komponierte
Musik von Claas Willeke und Sam Auinger hinzu. Beides ist in
der Saarbrücker Bühnenfassung ebenso vorhanden wie
in der Filmversion. |
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Die Hauptdarsteller
Die Katalanin Meritxell Aumedes Molinero als Carmen setzt neue
Maßstäbe in dieser Rolle. Doch wenn sie zu tanzen
beginnt, werden alle Erwartungen übertroffen. Der Engländer
Toby Kassell, der schon vor der Saarbrücker Zeit mit Choreografin
Marguerite Donlon zusammengearbeitet hat, in der Rolle des Don
José und der Kroate Leo Mujic als Escamillo überzeugen
ebenfalls sowohl tänzerisch als auch in ihrer angenommenen
Rolle. |
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Für Avantgardisten
und Traditionalisten
Mit der Inszenierung von "Carmen privat" am Staatstheater
in Saarbrücken hat Marguerite Donlon etwas geschafft, was
lange Zeit als unmöglich galt - einen Ballett-Klassiker
so auf die Bühne zu bringen, dass er sowohl das traditionell
interessierte als auch das modern-avantgardistische Publikum
begeistert. |
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Live-Musik für
Fernsehversion
Das Saarländische Staatsorchester unter der Leitung von
Constantin Trinks hat die ausgewählten Passagen extra neu
für die Fernsehversion eingespielt. Trinks hat auch die
Bühnenversion musikalisch geleitet. |
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Produktionsdetails
Verantwortlicher Kameramann: Reinhold Köster Filmschnitt:
Elke Schloo
Produktionsleitung: Kirsten Lukaczik
Regie: Marcus Behrens
Redaktion: Gerhard Widmer
Es tanzt das Ballett des Saarländischen Staatstheaters
Saarbrücken und die Donlon Dance Company.
Es spielt das Saarländische Staatsorchester unter der
Leitung von Constantin Trinks.
Eine Aufzeichnung aus dem Saarländischen Staatstheater
Saarbrücken vom September 2003.
Eine Produktion von Radio Bremen für Arte.
Co-Produktion Saarländisches Staatstheater Saarbrücken
mit Unterstützung des Saarländischen Rundfunks.
Erstausstrahlung: 29. Februar 2004 | Arte
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www.theater-saarbruecken.de |
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