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Der Weg des Taifuns  
Erforschung eines Wirbelsturms



             
   

Im Pazifik heißt ein Wirbelsturm Taifun: der große Wind. Göttlich soll er sein, seit Menschengedenken zerstörerisch mit der Energie mehrerer Atombomben. Dabei ist die Geschichte aller bisherigen Taifune eine Geschichte von Überraschungen.

     
             
      Simulator [Quelle: Axel Decker]
Im Taifun-Simulator in Tokio
     
    AudioGalerie: Der Weg des Taifuns (10 Bilder)      
           
     

Kreisläufe schlagende Wolkenmassen von 1.000 Kilometern Durchmesser sind der Alptraum aller Taifun-Vorhersager.

Mit Hilfe von Supercomputern und Satelliten ist es ihnen in den letzten 30 Jahren gelungen, wenigstens auf 150 Kilometer genau die Zugbahn vorherzusagen, aber nur für die letzten 24 Stunden. Wie stark ein Sturm wird, welche Höchstgeschwindigkeit und welche Regenmassen er erzeugt, ist weiter ein Rätsel. Hitzig streiten sie auch darum, ob die Taifune durch den Klimawandel verstärkt werden. Eine wichtige Frage: leben doch immerhin eine Milliarde Menschen jeden Sommer im Bannkreis der Taifune.

Der Film zeigt die Entstehung, den Zug, das Wüten und die Folgen eines Taifuns, entstanden aus einem Häufchen Wolken im Zentralpazifik, erzeugt er nach einer Woche Verkehrs-Chaos und Zerstörungen im Raum Tokio. Und der Film  zeigt, wie Asiens Taifunforscher versuchen, das Phänomen zu erklären. Dafür begeben sie sich mit Flugzeugen in die Stürme, nutzen Satelliten und ihre eigene Erfahrung, um den Weg der Taifune zu ergründen.

Erstausstrahlung: 14. Januar 2008 | Arte

 


 
         
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  © Radio Bremengeändert am 06.10.2008
   
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